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Der Weg ins Land des Lächelns Geschichte der Zahnspange

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Eine kurze Geschichte der Zahnspange

In den USA tragen rund 70 Prozent der Jugendlichen eine Zahnspange. Doch kaum jemand weiß, wer sie erfunden hat oder wann man auf die Idee kam schiefe Zähne zu regulieren.

Die ersten, Zahnspangen ähnlichen Apparaturen stammen aus der Römerzeit. So empfahl Celsus um die Zeitenwende, die schiefen Zähne mit den Fingern wieder in die richtige Position zu bringen. 200 Jahre später gab der berühmte Arzt Galen seinen Patienten die Empfehlung, bei engstehenden Zähnen mit einer Feile Hand anzulegen. In den nachfolgenden Jahrhunderten lag die Zahnmedizin wieder in den Händen von Scharlatanen und Barbieren.
Im Jahr 1620 entdeckte Hieronymus Fabricius, ein Mediziner aus Padua, die Möglichkeit durch Ziehen von Zähnen vorhandene Engstände zu beheben.
Pierre Fauchard gilt heute als Vater der Kieferorthopädie. Er veröffentlichte 1728 ein Buch mit dem Titel "Le Chirugien Dentiste" in dem er schon damals die Notwendigkeit der Zahnpflege erkennt und er widmet der Korrektur von Zahnfehlstellungen in seinem Buch ein ganzes Kapitel. 1733 wird das Werk ins Deutsche übersetzt. Eine der Zahnspangen, die er in seinem Buch zeigt, ist ein gebogener Metallstreifen an denen die Zähne mit Drähten fixiert sind. 1728 bis 1793 lebte John Hunter, einer der bedeutendsten englischen Chirurgen und Anatomen. Auch er war bereits kieferorthopädisch tätig und entdeckte als erster, dass auch Milchzähne Wurzeln besitzen und auch, dass die Zähne nach ihrem Durchbruch keinerlei Dickenwachstum haben. Anfang des 19. Jahrhunderts gab es dann einige Ärzte und Autoren, die sich mit dem Schiefstand der Zähne und deren Behandlung beschäftigten. Edward Angle (1855–1930) gilt als Begründer der modernen Kieferorthopädie. 1908 erscheint die deutsche Veröffentlichung der „Okklusionsanomalien der Zähne“, die bis heute als Standardwerk gilt. Er war es auch der 1926 Brackets entwickelt, die in ihren mechanischen Prinzipien den heutigen Behandlungssystemen sehr ähnlich sind. Karl Häupl (1893–1960) und Viggo Andresen (1870–1950) legen in Oslo die Grundlagen zur Behandlung der Zahnstellungs- und Bisslageanomalien mit Funktionskieferorthopädischen
Apparaturen, die bis zum heutigen Tage bei heranwachsenden Patienten erfolgreich angewendet werden. 1936 wird von Alfred Kantorowicz und A. M. Schwarz die herausnehmbare Spange vorgestellt, die Aktive Platte. Die Aktive Platte gehört ebenso wie der Aktivator, der ein funktionskieferorthopädischen Gerät darstellt, und die bereits 1926 in den USA entwickelten Brackets, zum Rüstzeug eines jeden Kieferorthopäden.